Im Normalfall finden alle Veranstaltungen in den Räumlichkeiten unserer Buchhandlung statt. Ausnahmen werden explizit kommuniziert.
Friday
22
.
May
bis
27
.
July
11:30
bis
17:00
Uhr
Gropiusstadt – Eine fragmentarische Spurensuche
Gropiusstadt – Eine fragmentarische Spurensuche
Ausstellung

Plattenbauten üben seit jeher eine besondere Faszination aus. Der architektonische Stil – geprägt von serieller Wiederholung, modularer Bauweise, klaren Rastern, reduzierten Formen und funktionaler Gestaltung –, ist ebenso interessant wie die gesellschaftliche Ebene: Das Zusammenleben verschiedener Kulturen, die Dynamiken des Alltags und die Frage, wie solche Orte unser Verständnis von Stadt und Gemeinschaft prägen. Gleichzeitig sind Plattenbauten auch historisch aufgeladen, sie berichten von politischen, sozialen und städtebaulichen Entwicklungen.

Während eines einwöchigen Projekts in Berlin widmete sich der selbstständige Grafikdesigner und F+F-Dozent Nick Billinger der Gropiusstadt, einer der bekanntesten Plattenbausiedlungen Deutschlands. Durch wiederholte Streifzüge und fotografische Annäherungen hat er den geschichtsträchtigen Ort untersucht, beobachtet und dokumentiert. Die dabei entstandenen Bilder sind der Versuch, von aussen Einblicke in einen vielschichtigen Lebensraum zu gewinnen. Sie bewegen sich zwischen dokumentarischer Distanz und persönlicher Nähe, zwischen nüchterner Beobachtung und subtiler Annäherung. Damit hat Billinger, der an der Kunstschule auch die Abteilung Foundation Year leitet, ein Spannungsfeld erzeugt, das weniger erklärt als sichtbar macht, und das bewusst Fragen offenlässt.

Die im Laden ausgestellten Risodruck-Prints sowie das Zine können vor Ort gekauft werden.

Plattenbauten üben seit jeher eine besondere Faszination aus. Der architektonische Stil – geprägt von serieller Wiederholung, modularer Bauweise, klaren Rastern, reduzierten Formen und funktionaler Gestaltung –, ist ebenso interessant wie die gesellschaftliche Ebene: Das Zusammenleben verschiedener Kulturen, die Dynamiken des Alltags und die Frage, wie solche Orte unser Verständnis von Stadt und Gemeinschaft prägen. Gleichzeitig sind Plattenbauten auch historisch aufgeladen, sie berichten von politischen, sozialen und städtebaulichen Entwicklungen.

Während eines einwöchigen Projekts in Berlin widmete sich der selbstständige Grafikdesigner und F+F-Dozent Nick Billinger der Gropiusstadt, einer der bekanntesten Plattenbausiedlungen Deutschlands. Durch wiederholte Streifzüge und fotografische Annäherungen hat er den geschichtsträchtigen Ort untersucht, beobachtet und dokumentiert. Die dabei entstandenen Bilder sind der Versuch, von aussen Einblicke in einen vielschichtigen Lebensraum zu gewinnen. Sie bewegen sich zwischen dokumentarischer Distanz und persönlicher Nähe, zwischen nüchterner Beobachtung und subtiler Annäherung. Damit hat Billinger, der an der Kunstschule auch die Abteilung Foundation Year leitet, ein Spannungsfeld erzeugt, das weniger erklärt als sichtbar macht, und das bewusst Fragen offenlässt.

Die im Laden ausgestellten Risodruck-Prints sowie das Zine können vor Ort gekauft werden.

Ausstellung
Wednesday
19
.
August
19:00
bis
Uhr
Architektinnen der Ostschweiz
Architektinnen der Ostschweiz
Ausstellungs- und Buchvernissage

Das neue Buch «Architektinnen der Ostschweiz» ist (auch) eine Emanzipationsgeschichte: Es präsentiert historische und zeitgenössische weibliche Vorbilder und bringt Dynamik in den feministischen Architekturdiskurs. Das Buch versammelt beachtenswerte Bauten seit 1900: pionierhafte Atelierhäuser von Hedwig Scherrer im St. Galler Rheintal (1906/07) und von Sophie Taeuber-Arp ausserhalb von Paris (1927/28), eine postmoderne Garage mit Sportcenter (1988) in St. Gallen von Vreny Gross oder das Weiterbauen des Ortes Herisau durch Eva Keller seit den 1990er-Jahren.


Autorin Nina Keel stellt Teamarbeit und Solidarität über Stars und beleuchtet den Wandel struktureller Arbeitsbedingungen. Die Kapitel zu prägenden Architektinnen und ihren Projekten geben Antworten auf Fragen wie: Was inspiriert sie und welche Bauaufgaben sind ihnen wichtig? Wie organisieren sie ihre Büros? Welche (informellen) Netzwerke gab und gibt es? In einem ausführlichen Gespräch äussern sich die Architektinnen Astrid Staufer und Kathrin Gimmel zu Entwurfsinstrumenten, zur Zusammenarbeit in ihren Architekturbüros und zur Wichtigkeit von baulichen Wagnissen. In für das Buch geschaffenen Bildstrecken zeigt die Künstlerin Jiajia Zhang fünf Architektinnen in ihren eigenen Bauten, während Nina Keel auf Spaziergängen durch St. Gallen Gebäude von Eva Lanter (BATIMENTS), Corinna Menn oder Trix Haussmann-Högl fotografierte.

Eine Veranstaltung des Verlags Park Books und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Das neue Buch «Architektinnen der Ostschweiz» ist (auch) eine Emanzipationsgeschichte: Es präsentiert historische und zeitgenössische weibliche Vorbilder und bringt Dynamik in den feministischen Architekturdiskurs. Das Buch versammelt beachtenswerte Bauten seit 1900: pionierhafte Atelierhäuser von Hedwig Scherrer im St. Galler Rheintal (1906/07) und von Sophie Taeuber-Arp ausserhalb von Paris (1927/28), eine postmoderne Garage mit Sportcenter (1988) in St. Gallen von Vreny Gross oder das Weiterbauen des Ortes Herisau durch Eva Keller seit den 1990er-Jahren.


Autorin Nina Keel stellt Teamarbeit und Solidarität über Stars und beleuchtet den Wandel struktureller Arbeitsbedingungen. Die Kapitel zu prägenden Architektinnen und ihren Projekten geben Antworten auf Fragen wie: Was inspiriert sie und welche Bauaufgaben sind ihnen wichtig? Wie organisieren sie ihre Büros? Welche (informellen) Netzwerke gab und gibt es? In einem ausführlichen Gespräch äussern sich die Architektinnen Astrid Staufer und Kathrin Gimmel zu Entwurfsinstrumenten, zur Zusammenarbeit in ihren Architekturbüros und zur Wichtigkeit von baulichen Wagnissen. In für das Buch geschaffenen Bildstrecken zeigt die Künstlerin Jiajia Zhang fünf Architektinnen in ihren eigenen Bauten, während Nina Keel auf Spaziergängen durch St. Gallen Gebäude von Eva Lanter (BATIMENTS), Corinna Menn oder Trix Haussmann-Högl fotografierte.

Eine Veranstaltung des Verlags Park Books und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Ausstellungs- und Buchvernissage
Wednesday
26
.
August
19:00
bis
Uhr
Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte
Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte
Buchvernissage

Das Buch «Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte. Fotografien aus einer Zeit im Umbruch. 1975–2000» zeigt erstmals umfassend das Werk der Zürcher Fotografin Gertrud Vogler (1936–2018). Die Autoren und Herausgeber Stefan Länzlinger und Silvan Lerch haben rund 200 ihrer Aufnahmen thematisch gebündelt und betten sie ein in Ausführungen zur damaligen Zeit sowie dem Leben und Werk Voglers. Dazu kommen Essays zu ausgewählten Themenfeldern: Die Kulturwissenschaftlerin Daniela Janser schreibt über Voglers Porträts, der Soziologe und Urbanist Christian Schmid geht auf die Stadtentwicklung Zürichs ein und ein generationenübergreifendes Gespräch der Historikerinnen Elisabeth Joris und Anne-Christine Schindler ist der feministischen Bewegung gewidmet.

Gertrud Vogler entwickelte sich als Autodidaktin zu einer einzigartigen Chronistin des Alltags. Ihr Blick für soziale Brennpunkte des ausgehenden 20. Jahrhunderts erfasste Themen, die nach wie vor aktuell sind: emanzipatorische Bewegungen, die Integration gesellschaftlicher Minderheiten, Wohnungsnot oder das Elend offener Drogenszenen. Voglers Fotografie ist beiläufig und eindringlich zugleich. Dank ihres offenen Wesens erhielt sie Zutritt zu Orten und Szenen, die anderen verschlossen blieben oder zu gefährlich erschienen.

Eine Veranstaltung des Verlags Scheidegger & Spiess und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Das Buch «Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte. Fotografien aus einer Zeit im Umbruch. 1975–2000» zeigt erstmals umfassend das Werk der Zürcher Fotografin Gertrud Vogler (1936–2018). Die Autoren und Herausgeber Stefan Länzlinger und Silvan Lerch haben rund 200 ihrer Aufnahmen thematisch gebündelt und betten sie ein in Ausführungen zur damaligen Zeit sowie dem Leben und Werk Voglers. Dazu kommen Essays zu ausgewählten Themenfeldern: Die Kulturwissenschaftlerin Daniela Janser schreibt über Voglers Porträts, der Soziologe und Urbanist Christian Schmid geht auf die Stadtentwicklung Zürichs ein und ein generationenübergreifendes Gespräch der Historikerinnen Elisabeth Joris und Anne-Christine Schindler ist der feministischen Bewegung gewidmet.

Gertrud Vogler entwickelte sich als Autodidaktin zu einer einzigartigen Chronistin des Alltags. Ihr Blick für soziale Brennpunkte des ausgehenden 20. Jahrhunderts erfasste Themen, die nach wie vor aktuell sind: emanzipatorische Bewegungen, die Integration gesellschaftlicher Minderheiten, Wohnungsnot oder das Elend offener Drogenszenen. Voglers Fotografie ist beiläufig und eindringlich zugleich. Dank ihres offenen Wesens erhielt sie Zutritt zu Orten und Szenen, die anderen verschlossen blieben oder zu gefährlich erschienen.

Eine Veranstaltung des Verlags Scheidegger & Spiess und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Buchvernissage
Thursday
10
.
September
19:00
bis
Uhr
Andri Pol. Welt
Andri Pol. Welt
Buchvernissage

Seit den späten 1980er-Jahren hat der Fotograf Andri Pol, geboren 1961 in Bern, mit seinen Bildern und Bildkolumnen Zeitschriften wie «Das Magazin», «ZEIT Magazin», «Stern» oder «GEO» visuell mitgestaltet. Seine Porträts wirken spontan und zugleich präzise komponiert; seine Reportagen eröffnen überraschende Perspektiven auf gesellschaftliche, kulturelle und politische Realitäten und Identitäten. Mit seinem unverkennbaren Stil und der Fähigkeit, komplexe Themen präzise zu erfassen, zählt Andri Pol zu den eindrucksvollsten Stimmen der zeitgenössischen Dokumentarfotografie.

Das nun erscheinende Buch «Andri Pol – Welt» ist Teil einer umfassenden Gesamtdarstellung seines vielseitigen Werks. Die Reportagen, Porträts und Alltagsbeobachtungen hat Pol rund um den Globus aufgenommen, mit wiederkehrenden geografischen Schwerpunkten unter anderem in der Schweiz, in Japan und in China. Der Bogen spannt sich dabei von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Langzeit- und Buchprojekten. Rund 700 Abbildungen werden begleitet von Texten des Historikers und Autors Valentin Groebner.

Dieser Band, der im Zusammenhang mit einer grossen Ausstellung in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur erscheint, ist eine Einladung zum Staunen, Schmunzeln und Entdecken – visuell klug, nah an der Welt und voller Eigensinn.

­

Eine Veranstaltung des Verlags Scheidegger & Spiess und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Seit den späten 1980er-Jahren hat der Fotograf Andri Pol, geboren 1961 in Bern, mit seinen Bildern und Bildkolumnen Zeitschriften wie «Das Magazin», «ZEIT Magazin», «Stern» oder «GEO» visuell mitgestaltet. Seine Porträts wirken spontan und zugleich präzise komponiert; seine Reportagen eröffnen überraschende Perspektiven auf gesellschaftliche, kulturelle und politische Realitäten und Identitäten. Mit seinem unverkennbaren Stil und der Fähigkeit, komplexe Themen präzise zu erfassen, zählt Andri Pol zu den eindrucksvollsten Stimmen der zeitgenössischen Dokumentarfotografie.

Das nun erscheinende Buch «Andri Pol – Welt» ist Teil einer umfassenden Gesamtdarstellung seines vielseitigen Werks. Die Reportagen, Porträts und Alltagsbeobachtungen hat Pol rund um den Globus aufgenommen, mit wiederkehrenden geografischen Schwerpunkten unter anderem in der Schweiz, in Japan und in China. Der Bogen spannt sich dabei von frühen Arbeiten bis hin zu aktuellen Langzeit- und Buchprojekten. Rund 700 Abbildungen werden begleitet von Texten des Historikers und Autors Valentin Groebner.

Dieser Band, der im Zusammenhang mit einer grossen Ausstellung in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur erscheint, ist eine Einladung zum Staunen, Schmunzeln und Entdecken – visuell klug, nah an der Welt und voller Eigensinn.

­

Eine Veranstaltung des Verlags Scheidegger & Spiess und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Buchvernissage
Saturday
19
.
September
17:30
bis
Uhr
Nicolas Mahler – Meine ersten 66 Bücher in 66 Minuten
Nicolas Mahler – Meine ersten 66 Bücher in 66 Minuten
Leseperformance mit über 300 Bildern

Hoher Besuch im Never Stop Reading! Im Rahmen der «FeelAustria Days», die vom 16 bis 20. September Zürich und seinen Bewohner*innen mit rund 30 Events das österreichische Lebensgefühl näher bringen sollen, besucht uns der bekannte österreichische Comic-Künstler Nicolas Mahler für die rasante Leseperformance «Meine ersten 66 Bücher in 66 Minuten».

In diesem Blitzvortrag seziert der 1969 in Wien geborene Künstler sein gesamtes bislang publiziertes Œuvre – von den Anfängen als Minicomic-Selbstverleger der 1990er-Jahre bis zu seinen aktuellen Graphic Novels wie «Komplett Kafka» oder «Ach die dumme Literatur» für grosse Verlagshäuser, die weltweit übersetzt in 19 Ländern erscheinen. Die 66 Minuten sind vollgepackt mit Bildern, Kurzcomics, Anekdoten, tiefen und seichten Einblicken in den Kulturbetrieb.

Mahler, bekannt für einen reduzierten Zeichenstil, subtilen Humor und seine Adaptionen literarischer Klassiker, publiziert auch in Zeitungen wie «NZZ am Sonntag», «Die Zeit», «Frankfurter Allgemeine Sonntagzeitung» sowie im beliebten Satiremagazin «Titanic». Für sein umfangreiches Werk wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet; unter anderem erhielt er 2010 den Max und Moritz-Preis als «Bester deutschsprachiger Comic-Künstler» und 2015 den Preis der Literaturhäuser. Seit 2024 ist Nicolas Mahler künstlerischer Leiter der Schule für Dichtung Wien.

­

Eine Veranstaltung von «FeelAustria Days» und Never Stop Reading. Das Ticket kostet 15 Franken inkl. Freigetränk, zu kaufen ist es über diesen Eventfrog-Link.

ACHTUNG: Die Platzzahl ist beschränkt.

Hoher Besuch im Never Stop Reading! Im Rahmen der «FeelAustria Days», die vom 16 bis 20. September Zürich und seinen Bewohner*innen mit rund 30 Events das österreichische Lebensgefühl näher bringen sollen, besucht uns der bekannte österreichische Comic-Künstler Nicolas Mahler für die rasante Leseperformance «Meine ersten 66 Bücher in 66 Minuten».

In diesem Blitzvortrag seziert der 1969 in Wien geborene Künstler sein gesamtes bislang publiziertes Œuvre – von den Anfängen als Minicomic-Selbstverleger der 1990er-Jahre bis zu seinen aktuellen Graphic Novels wie «Komplett Kafka» oder «Ach die dumme Literatur» für grosse Verlagshäuser, die weltweit übersetzt in 19 Ländern erscheinen. Die 66 Minuten sind vollgepackt mit Bildern, Kurzcomics, Anekdoten, tiefen und seichten Einblicken in den Kulturbetrieb.

Mahler, bekannt für einen reduzierten Zeichenstil, subtilen Humor und seine Adaptionen literarischer Klassiker, publiziert auch in Zeitungen wie «NZZ am Sonntag», «Die Zeit», «Frankfurter Allgemeine Sonntagzeitung» sowie im beliebten Satiremagazin «Titanic». Für sein umfangreiches Werk wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet; unter anderem erhielt er 2010 den Max und Moritz-Preis als «Bester deutschsprachiger Comic-Künstler» und 2015 den Preis der Literaturhäuser. Seit 2024 ist Nicolas Mahler künstlerischer Leiter der Schule für Dichtung Wien.

­

Eine Veranstaltung von «FeelAustria Days» und Never Stop Reading. Das Ticket kostet 15 Franken inkl. Freigetränk, zu kaufen ist es über diesen Eventfrog-Link.

ACHTUNG: Die Platzzahl ist beschränkt.

Leseperformance mit über 300 Bildern