Im Normalfall finden alle Veranstaltungen in den Räumlichkeiten unserer Buchhandlung statt. Ausnahmen werden explizit kommuniziert.
Friday
22
.
May
bis
20
.
June
23:30
bis
17:00
Uhr
Gropiusstadt – Eine fragmentarische Spurensuche
Gropiusstadt – Eine fragmentarische Spurensuche
Ausstellung

Plattenbauten üben seit jeher eine besondere Faszination aus. Der architektonische Stil – geprägt von serieller Wiederholung, modularer Bauweise, klaren Rastern, reduzierten Formen und funktionaler Gestaltung –, ist ebenso interessant wie die gesellschaftliche Ebene: Das Zusammenleben verschiedener Kulturen, die Dynamiken des Alltags und die Frage, wie solche Orte unser Verständnis von Stadt und Gemeinschaft prägen. Gleichzeitig sind Plattenbauten auch historisch aufgeladen, sie berichten von politischen, sozialen und städtebaulichen Entwicklungen.

Während eines einwöchigen Projekts in Berlin widmete sich der selbstständige Grafikdesigner und F+F-Dozent Nick Billinger der Gropiusstadt, einer der bekanntesten Plattenbausiedlungen Deutschlands. Durch wiederholte Streifzüge und fotografische Annäherungen hat er den geschichtsträchtigen Ort untersucht, beobachtet und dokumentiert. Die dabei entstandenen Bilder sind der Versuch, von aussen Einblicke in einen vielschichtigen Lebensraum zu gewinnen. Sie bewegen sich zwischen dokumentarischer Distanz und persönlicher Nähe, zwischen nüchterner Beobachtung und subtiler Annäherung. Damit hat Billinger, der an der Kunstschule auch die Abteilung Foundation Year leitet, ein Spannungsfeld erzeugt, das weniger erklärt als sichtbar macht, und das bewusst Fragen offenlässt.

Die im Laden ausgestellten Risodruck-Prints sowie das Zine können vor Ort gekauft werden.

Plattenbauten üben seit jeher eine besondere Faszination aus. Der architektonische Stil – geprägt von serieller Wiederholung, modularer Bauweise, klaren Rastern, reduzierten Formen und funktionaler Gestaltung –, ist ebenso interessant wie die gesellschaftliche Ebene: Das Zusammenleben verschiedener Kulturen, die Dynamiken des Alltags und die Frage, wie solche Orte unser Verständnis von Stadt und Gemeinschaft prägen. Gleichzeitig sind Plattenbauten auch historisch aufgeladen, sie berichten von politischen, sozialen und städtebaulichen Entwicklungen.

Während eines einwöchigen Projekts in Berlin widmete sich der selbstständige Grafikdesigner und F+F-Dozent Nick Billinger der Gropiusstadt, einer der bekanntesten Plattenbausiedlungen Deutschlands. Durch wiederholte Streifzüge und fotografische Annäherungen hat er den geschichtsträchtigen Ort untersucht, beobachtet und dokumentiert. Die dabei entstandenen Bilder sind der Versuch, von aussen Einblicke in einen vielschichtigen Lebensraum zu gewinnen. Sie bewegen sich zwischen dokumentarischer Distanz und persönlicher Nähe, zwischen nüchterner Beobachtung und subtiler Annäherung. Damit hat Billinger, der an der Kunstschule auch die Abteilung Foundation Year leitet, ein Spannungsfeld erzeugt, das weniger erklärt als sichtbar macht, und das bewusst Fragen offenlässt.

Die im Laden ausgestellten Risodruck-Prints sowie das Zine können vor Ort gekauft werden.

Ausstellung
Wednesday
27
.
May
19:00
bis
Uhr
El Lissitzky und die Schweiz
El Lissitzky und die Schweiz
Buchvernissage

Gerade weil er sich mit gänzlich unterschiedlichen Ideen und Arbeitsmethoden beschäftigte – von Architektur über Grafik und Grafikdesign oder Typografie bis hin zur Gestaltung von Ausstellungen –, bleibt El Lissitzky bis heute eigenartig unfassbar: Wohl auch deshalb schreiben ihn die einen eher der westlich geprägten, deutschen Avantgarde zu, für andere wiederum gilt er zweifelsohne als Vertreter der Avantgarde seiner russischen Heimat ... und nicht selten beanspruchen ihn gar die Dadaist:innen für Ihre Bewegung.

Was der Wahrheit oder zumindest der Realität näher kommt, kann auch das neue Buch El Lissitzky und die Schweiz nicht beantworten. Aber, und das ist mindestens so viel wert: Es unterstreicht die Faszination, die von diesem Mann ausging, der mit 32 Jahren an Tuberkulose erkrankte und sich deshalb von März 1924 bis Mai 1925 in einem Sanatorium in Ambri im Kanton Tessin behandeln liess. Trotz der Krankheit schuf er während dieser Zeit Schlüsselwerke seines Œuvres, genreübergreifend in den Bereichen Architektur, Grafik und Typografie und freier Kunst. Zusammen mit dem Dadaisten Hans Arp etwa verfasste er das Buch «Die Kunstismen», das 1925 im Zürcher Eugen-Rentsch-Verlag erschien und zu einem Meilenstein der Weiterentwicklung und Etablierung der neuen Typografie und Grafik in der Schweiz wurde, ebenso publizierte er für die Architekturzeitschrift ABC.

Die Abbildungen im Buch führen erstmals alle wichtigen Werke dieses unvergleichlichen Avantgardisten in den Sammlungen von Schweizer Museen zusammen. Darüber hinaus werden Teile eines bislang noch nie publizierten Portfolios präsentiert, das im Genfer Musee d’art et d’histoire aufbewahrt wird.

Eine Veranstaltung des Verlags Scheidegger & Spiess und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Gerade weil er sich mit gänzlich unterschiedlichen Ideen und Arbeitsmethoden beschäftigte – von Architektur über Grafik und Grafikdesign oder Typografie bis hin zur Gestaltung von Ausstellungen –, bleibt El Lissitzky bis heute eigenartig unfassbar: Wohl auch deshalb schreiben ihn die einen eher der westlich geprägten, deutschen Avantgarde zu, für andere wiederum gilt er zweifelsohne als Vertreter der Avantgarde seiner russischen Heimat ... und nicht selten beanspruchen ihn gar die Dadaist:innen für Ihre Bewegung.

Was der Wahrheit oder zumindest der Realität näher kommt, kann auch das neue Buch El Lissitzky und die Schweiz nicht beantworten. Aber, und das ist mindestens so viel wert: Es unterstreicht die Faszination, die von diesem Mann ausging, der mit 32 Jahren an Tuberkulose erkrankte und sich deshalb von März 1924 bis Mai 1925 in einem Sanatorium in Ambri im Kanton Tessin behandeln liess. Trotz der Krankheit schuf er während dieser Zeit Schlüsselwerke seines Œuvres, genreübergreifend in den Bereichen Architektur, Grafik und Typografie und freier Kunst. Zusammen mit dem Dadaisten Hans Arp etwa verfasste er das Buch «Die Kunstismen», das 1925 im Zürcher Eugen-Rentsch-Verlag erschien und zu einem Meilenstein der Weiterentwicklung und Etablierung der neuen Typografie und Grafik in der Schweiz wurde, ebenso publizierte er für die Architekturzeitschrift ABC.

Die Abbildungen im Buch führen erstmals alle wichtigen Werke dieses unvergleichlichen Avantgardisten in den Sammlungen von Schweizer Museen zusammen. Darüber hinaus werden Teile eines bislang noch nie publizierten Portfolios präsentiert, das im Genfer Musee d’art et d’histoire aufbewahrt wird.

Eine Veranstaltung des Verlags Scheidegger & Spiess und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Buchvernissage
Thursday
28
.
May
19:00
bis
Uhr
Tastsinn als Formgebung – Willy Guhls Entwurfspraxis als angewandte Designforschung
Tastsinn als Formgebung – Willy Guhls Entwurfspraxis als angewandte Designforschung
Buchvernissage

Willy Guhl (1915–2004), einer der wichtigsten Schweizer Designer der Nachkriegszeit, gilt als Pionier des modernen, neofunktionalistischen Industriedesigns. Sein Eternit- Strandstuhl oder der Blumenkasten aus demselben Material sind Ikonen der Schweizer Designgeschichte. Den Scobalit-Stuhl hat Guhl 1951 als Europas erste Kunststoffschale entworfen, zeitgleich mit Charles Eames’ Plastic Chair. 1941–1980 hat Guhl sein Wissen und Können auch als Lehrer an der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich (heute Zürcher Hochschule der Künste ZHdK) an seine Schüler:innen weitergegeben, darunter Robert Haussmann, Kurt Thut, Verena Huber und Andreas Christen.

Willy Guhl folgte einer besonderen gestalterischen Haltung, die aus einer an die Sinne und den Körper, auch den eigenen, gebundenen, experimentell-forschenden Vorgehensweise hervorgeht und deren Grundprinzip ein stufenweiser Entwurfsprozess ist. Basierend auf Guhls nahezu vollständig erhaltenem, aber noch unerschlossenem und unbearbeitetem Nachlass rekonstruiert Katrin Stowasser im Buch «Tastsinn als Formgebung» seine besondere Arbeitsweise. Die damit einhergehende gestalterische Haltung wird anhand ausgewählter Beispiele aus Guhls Gesamtwerk veranschaulicht.

Eine Veranstaltung des Verlags Scheidegger & Spiess und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Willy Guhl (1915–2004), einer der wichtigsten Schweizer Designer der Nachkriegszeit, gilt als Pionier des modernen, neofunktionalistischen Industriedesigns. Sein Eternit- Strandstuhl oder der Blumenkasten aus demselben Material sind Ikonen der Schweizer Designgeschichte. Den Scobalit-Stuhl hat Guhl 1951 als Europas erste Kunststoffschale entworfen, zeitgleich mit Charles Eames’ Plastic Chair. 1941–1980 hat Guhl sein Wissen und Können auch als Lehrer an der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich (heute Zürcher Hochschule der Künste ZHdK) an seine Schüler:innen weitergegeben, darunter Robert Haussmann, Kurt Thut, Verena Huber und Andreas Christen.

Willy Guhl folgte einer besonderen gestalterischen Haltung, die aus einer an die Sinne und den Körper, auch den eigenen, gebundenen, experimentell-forschenden Vorgehensweise hervorgeht und deren Grundprinzip ein stufenweiser Entwurfsprozess ist. Basierend auf Guhls nahezu vollständig erhaltenem, aber noch unerschlossenem und unbearbeitetem Nachlass rekonstruiert Katrin Stowasser im Buch «Tastsinn als Formgebung» seine besondere Arbeitsweise. Die damit einhergehende gestalterische Haltung wird anhand ausgewählter Beispiele aus Guhls Gesamtwerk veranschaulicht.

Eine Veranstaltung des Verlags Scheidegger & Spiess und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Buchvernissage
Tuesday
2
.
June
19:00
bis
Uhr
Unfinished Atlas
Unfinished Atlas
Buchvernissage

Es war an der Zeit, dass das international viel beachtete, in Basel beheimatete Büro Manuel Herz Architekten seine erste Monografie veröffentlicht. Sie trägt den ebenso smarten wie wegweisenden Titel «Unfinished Atlas» und versammelt 19 gebaute und nicht realisierte Projekte seit dem Jahr 2004. Sie wurden für höchst unterschiedliche Orte in zehn Ländern Europas, Afrikas und Asiens entwickelt und variieren stark in Bezug auf Programm, Grösse, Charakter und Vision. Sie reichen von Wohnungsbau, kulturellen und öffentlichen Gebäuden, Ausstellungen und Objektdesign bis hin zu Architektur- und Stadtforschung.

Als kritische Retrospektive konzipiert, befasst sich das Buch mit allen Projektphasen, von ersten Skizzen bis zur Fertigstellung (und manchmal auch darüber hinaus) mit dem Fortleben eines Gebäudes. Wie der Buchtitel andeutet, sollen Architekturen niemals als vollendet betrachtet werden: Es besteht immer Raum und/oder Potenzial für spätere Interventionen.

In fünf thematischen Kapiteln werden die sich stetig verändernden Herausforderungen deutlich, die sich aus der Arbeit in komplexen Umgebungen oder in unterschiedlichen sozioökonomischen Bedingungen ergeben. Texte prominenter Beiträgerinnen und Beiträger sowie Essays von Manuel Herz selber reflektieren über die Relevanz der Verhandlung unterschiedlicher Bedürfnisse von beteiligten Akteurinnen und Akteuren, kultureller Traditionen und Ausdrucksformen sowie der Adaption von Fehlern und Rückschlägen auf dem Weg zum Bau eines Gebäudes.

An der Vernissage spricht ETH-Professor und Kunsthistoriker Philip Ursprung mit Manuel Herz und dem Grafiker und Buchgestalter Ludovic Balland.

Eine Veranstaltung des Verlags Park Books und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Es war an der Zeit, dass das international viel beachtete, in Basel beheimatete Büro Manuel Herz Architekten seine erste Monografie veröffentlicht. Sie trägt den ebenso smarten wie wegweisenden Titel «Unfinished Atlas» und versammelt 19 gebaute und nicht realisierte Projekte seit dem Jahr 2004. Sie wurden für höchst unterschiedliche Orte in zehn Ländern Europas, Afrikas und Asiens entwickelt und variieren stark in Bezug auf Programm, Grösse, Charakter und Vision. Sie reichen von Wohnungsbau, kulturellen und öffentlichen Gebäuden, Ausstellungen und Objektdesign bis hin zu Architektur- und Stadtforschung.

Als kritische Retrospektive konzipiert, befasst sich das Buch mit allen Projektphasen, von ersten Skizzen bis zur Fertigstellung (und manchmal auch darüber hinaus) mit dem Fortleben eines Gebäudes. Wie der Buchtitel andeutet, sollen Architekturen niemals als vollendet betrachtet werden: Es besteht immer Raum und/oder Potenzial für spätere Interventionen.

In fünf thematischen Kapiteln werden die sich stetig verändernden Herausforderungen deutlich, die sich aus der Arbeit in komplexen Umgebungen oder in unterschiedlichen sozioökonomischen Bedingungen ergeben. Texte prominenter Beiträgerinnen und Beiträger sowie Essays von Manuel Herz selber reflektieren über die Relevanz der Verhandlung unterschiedlicher Bedürfnisse von beteiligten Akteurinnen und Akteuren, kultureller Traditionen und Ausdrucksformen sowie der Adaption von Fehlern und Rückschlägen auf dem Weg zum Bau eines Gebäudes.

An der Vernissage spricht ETH-Professor und Kunsthistoriker Philip Ursprung mit Manuel Herz und dem Grafiker und Buchgestalter Ludovic Balland.

Eine Veranstaltung des Verlags Park Books und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Buchvernissage
Thursday
25
.
June
19:00
bis
Uhr
Warja Lavater – Leidenschaft und Vernunft
Warja Lavater – Leidenschaft und Vernunft
Buchvernissage

Warja Lavater, 1913 in Winterthur geboren und 2007 in Zürich verstorben, bewegte sich mit ihrem kreativen, stets poetisch wirkenden Schaffen in einem weiten Feld zwischen Literatur und Kunst, dessen markante Säulen die Grafik, die Illustration, die Malerei und auch die Objektgestaltung waren. Als «Bildstellerin», wie sie sich selbst bisweilen bezeichnete, entwickelte sie eine genuine, ureigene Bildsprache, wobei vor allem ihre «Folded Stories» (Faltbücher) und «Imageries» internationale Anerkennung und Berühmtheit erlangten.

Ihre Kindheit verbrachte Warja Lavater in Moskau, Athen und in ihrer Heimatstadt Winterthur. 1931 begann sie ihre Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Zürich und diplomierte 1935 offiziell als  Grafikerin. Gemeinsam mit Ehemann Gottfried Honegger führte sie fortan das Atelier Honegger-Lavater und gestaltete 1958 auch die berühmt gewordenen zehn Tafeln der «Linie» für die zweite Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit SAFFA in Zürich. Mit dem Umzug nach New York, der bald darauf folgte, erkannte Warja Lavater, dass auch Zeichen eine internationale Art der visuellen Kommunikation sein können, woraus sie ihre unverwechselbaren Piktogramme entwickelte.

Ende der 1960er-Jahre begann sie die Zusammenarbeit mit dem Pariser Verleger Adrien Maeght, der ihre «Imageries» herausbrachte, die das intermediale Spiel von Leporello und Bilderschrift betonten. Parallel dazu entstanden bedeutende Arbeiten im öffentlichen Raum, darunter die Wandkeramik des Strickhof-Wasserreservoirs in Zürich sowie die Gestaltung der Wasserschlösser Gontenbach und Hardhof. Diese und andere faszinierende Aspekte hat Warja Lavaters Tochter Cornelia Hesse-Honegger im Buch «Warja Lavater – Leidenschaft und Vernunft» (everyediton) herausgearbeitet.

Eine Gastveranstaltung von everyedition, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Warja Lavater, 1913 in Winterthur geboren und 2007 in Zürich verstorben, bewegte sich mit ihrem kreativen, stets poetisch wirkenden Schaffen in einem weiten Feld zwischen Literatur und Kunst, dessen markante Säulen die Grafik, die Illustration, die Malerei und auch die Objektgestaltung waren. Als «Bildstellerin», wie sie sich selbst bisweilen bezeichnete, entwickelte sie eine genuine, ureigene Bildsprache, wobei vor allem ihre «Folded Stories» (Faltbücher) und «Imageries» internationale Anerkennung und Berühmtheit erlangten.

Ihre Kindheit verbrachte Warja Lavater in Moskau, Athen und in ihrer Heimatstadt Winterthur. 1931 begann sie ihre Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Zürich und diplomierte 1935 offiziell als  Grafikerin. Gemeinsam mit Ehemann Gottfried Honegger führte sie fortan das Atelier Honegger-Lavater und gestaltete 1958 auch die berühmt gewordenen zehn Tafeln der «Linie» für die zweite Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit SAFFA in Zürich. Mit dem Umzug nach New York, der bald darauf folgte, erkannte Warja Lavater, dass auch Zeichen eine internationale Art der visuellen Kommunikation sein können, woraus sie ihre unverwechselbaren Piktogramme entwickelte.

Ende der 1960er-Jahre begann sie die Zusammenarbeit mit dem Pariser Verleger Adrien Maeght, der ihre «Imageries» herausbrachte, die das intermediale Spiel von Leporello und Bilderschrift betonten. Parallel dazu entstanden bedeutende Arbeiten im öffentlichen Raum, darunter die Wandkeramik des Strickhof-Wasserreservoirs in Zürich sowie die Gestaltung der Wasserschlösser Gontenbach und Hardhof. Diese und andere faszinierende Aspekte hat Warja Lavaters Tochter Cornelia Hesse-Honegger im Buch «Warja Lavater – Leidenschaft und Vernunft» (everyediton) herausgearbeitet.

Eine Gastveranstaltung von everyedition, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Buchvernissage
Friday
26
.
June
19:00
bis
Uhr
Views on Things. Jörg Boner & Milo Keller
Views on Things. Jörg Boner & Milo Keller
Buchvernissage

Über den Zeitraum von zwei Jahrzehnten hinweg hat sich zwischen dem bekannten Zürcher Industriedesigner Jörg Boner und dem nicht minder renommierten Tessiner Fotografen Milo Keller eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt, in der ein ikonisches visuelles Universum rund um Boners Designprojekte entstanden ist. Was die beiden Protagonisten eint, das wird beim Betrachten dieses aussergewöhnlichen Buchs schnell klar, ist das lebhafte Interesse an inhaltlicher Auseinandersetzung und historischem Bewusstsein im eigenen Tätigkeitsfeld.

«Views on Things», so der Titel des Werks, hat zwei Anfänge und kein Ende – das Buch geht inhaltlich von den persönlichen Wegen Kellers und Boners aus und kann buchstäblich in zwei Richtungen gelesen werden. In anekdotischem Dialog zu den realisierten Projekten beleuchten die sie ihre gemeinsame Sache und die jeweils eigene Tätigkeit. Angereichert durch einleitende Texte von Anniina Koivu, Kuratorin und Autorin mit Schwerpunkt Design, und Bruno Ceschel, Kurator und Verleger, präsentiert dieser Band das Ergebnis einer geteilten Vision und eines kreativen Austauschs, der Fotografie und Industriedesign vereint.


Begegnet sind sich die beiden an der Kunsthochschule ECAL in Lausanne, wo Designer Jörg Boner von 2003 bis 2014 einen Lehrstuhl innehatte. Milo Keller war seit 2007 an der ECAL tätig. Fünf Jahre später übernahm er die Leitung des Bachelorstudiengangs Fotografie, 2016 gründete er dann ebenfalls an der ECAL den ersten Masterstudiengang für Fotografie in der Schweiz. Seine Werke wurden unter anderem in der Aperture Gallery in New York, im Musée de l’Elysée in Lausanne oder im Museum für Gestaltung in Zürich gezeigt. Keller ist traurigerweise im letzten Jahr nach langer Krankheit verstorben.

Eine Veranstaltung des Verlags Scheidegger & Spiess und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Über den Zeitraum von zwei Jahrzehnten hinweg hat sich zwischen dem bekannten Zürcher Industriedesigner Jörg Boner und dem nicht minder renommierten Tessiner Fotografen Milo Keller eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt, in der ein ikonisches visuelles Universum rund um Boners Designprojekte entstanden ist. Was die beiden Protagonisten eint, das wird beim Betrachten dieses aussergewöhnlichen Buchs schnell klar, ist das lebhafte Interesse an inhaltlicher Auseinandersetzung und historischem Bewusstsein im eigenen Tätigkeitsfeld.

«Views on Things», so der Titel des Werks, hat zwei Anfänge und kein Ende – das Buch geht inhaltlich von den persönlichen Wegen Kellers und Boners aus und kann buchstäblich in zwei Richtungen gelesen werden. In anekdotischem Dialog zu den realisierten Projekten beleuchten die sie ihre gemeinsame Sache und die jeweils eigene Tätigkeit. Angereichert durch einleitende Texte von Anniina Koivu, Kuratorin und Autorin mit Schwerpunkt Design, und Bruno Ceschel, Kurator und Verleger, präsentiert dieser Band das Ergebnis einer geteilten Vision und eines kreativen Austauschs, der Fotografie und Industriedesign vereint.


Begegnet sind sich die beiden an der Kunsthochschule ECAL in Lausanne, wo Designer Jörg Boner von 2003 bis 2014 einen Lehrstuhl innehatte. Milo Keller war seit 2007 an der ECAL tätig. Fünf Jahre später übernahm er die Leitung des Bachelorstudiengangs Fotografie, 2016 gründete er dann ebenfalls an der ECAL den ersten Masterstudiengang für Fotografie in der Schweiz. Seine Werke wurden unter anderem in der Aperture Gallery in New York, im Musée de l’Elysée in Lausanne oder im Museum für Gestaltung in Zürich gezeigt. Keller ist traurigerweise im letzten Jahr nach langer Krankheit verstorben.

Eine Veranstaltung des Verlags Scheidegger & Spiess und Never Stop Reading, anschliessend Buchverkauf und Apero. Der Eintritt ist gratis.

Buchvernissage